Vom Acker in die Tasse: Wie unser Lupinenkaffee entsteht
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Guter Kaffee kann auch vom Acker nebenan kommen. Genau das wollen wir mit Bleibtreu zeigen, einem koffeinfreien Kaffee aus heimischer Süßlupine. Wie er wirklich entsteht, vom Feld bis in deine Tasse, haben wir gemeinsam mit dem LeguNet-Regionalmanagement Berlin-Brandenburg sichtbar gemacht. Hier ist die Geschichte hinter der Tüte.
Warum die Süßlupine?
Die Lupine ist eine Leguminose und die können etwas Besonderes: Sie binden Stickstoff im Boden, brauchen wenig Dünger und tun dem Acker gut. „Eine Pflanze, die den Boden nährt und gleichzeitig ein schokoladig-nussiges Heißgetränk ergibt, das ist für uns kein Kompromiss, sondern das Beste aus zwei Welten“, sagt Mitgründer Matthias Schwarzer. Für uns ist die Süßlupine also nicht nur Geschmack, sondern auch eine Entscheidung für regionale Landwirtschaft.
Von Thüringen nach Berlin – unsere Rohware
Für die aktuelle Charge kommen Süßlupinen aus Thüringen. Warum ausgerechnet diese? Weil Lupine ein landwirtschaftliches Naturprodukt ist, prüfen wir für jede Charge neu, welche Sorte und Region am besten passen, nach Optik, vor allem aber nach Geschmack in einer Blindverkostung, ergänzt um Laboranalysen der Rohware. Bei der Saatgut-Auswahl begleitet uns Elke zu Münster vom Brotbüro. Als Großhändlerin für weiße Süßlupinen hält sie die Fäden der Wertschöpfungskette zusammen und sorgt für gemeinsame Qualitätsstandards. Aktuell im Einsatz: die weiße Süßlupine der Sorte ‚Sulimo‘.
Rösten, bis der Charakter stimmt
Unsere Rezeptur haben wir in den Berliner Hinterhöfen entwickelt – bei unserem Partner Flying Roasters Berlin, wo wir monatelang experimentiert und probiert haben. Das Ziel: ein Röstprofil, das die volle Kraft der Lupine entfaltet und einen Körper schafft, der auch anspruchsvolle Kaffeeliebhaber:innen überzeugt. Durch die schonende Trommelröstung entsteht ein zu 100 Prozent pflanzlicher, veganer und von Natur aus koffeinfreier „Local Decaf“ – nussig, schokoladig, vollmundig. Geröstet und verpackt wird nach diesem Profil bei der Rösterei Braun in Mainaschaff.
Ein Name mit Geschichte
Der Name Bleibtreu geht auf Ludwig Otto Bleibtreu zurück, der schon vor rund 240 Jahren eine der ersten deutschen Manufakturen für pflanzliche Kaffeealternativen betrieb. Was damals die Zichorie war, ist heute die Süßlupine. Wir knüpfen also an eine ziemlich alte Idee an. Nur mit einer heimischen Hülsenfrucht und einem Röstprofil von heute.
Guter Kaffee vom Acker nebenan
Vom Anbau bei regionalen Partnerbetrieben über die Entwicklung in Berlin bis zur Röstung und Verpackung bleibt die Wertschöpfung in heimischer Hand. Getragen wird das von der engen Zusammenarbeit entlang der Kette – Landwirtschaft, Verarbeitung, Gastronomie. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir zeigen: Guter Kaffee muss nicht um die halbe Welt reisen.
Die letzte Etappe startet in unserem Lager in Berlin: Von dort geht jede Packung mit handgeschriebener Karte und kleinen Accessoires direkt zu dir.
Am liebsten dort, wo Menschen zusammenkommen: im Café, auf dem Markt, bei Veranstaltungen und natürlich bei dir zuhause.
→ Neugierig? Lupinenkaffee kaufen
→ Ausführlich: Was Lupinenkaffee eigentlich ist
→ Den ausführlichen Bericht des LeguNet zu unserer Wertschöpfungskette gibt es hier: „Von der heimischen Pflanze in die Tasse“
PS: Enthält Lupine.