Transparenzblatt · Stand: 09/2026

Woher unser Lupinenkaffee kommt

Bleibtreu Lupinenkaffee entsteht in drei Stationen, alle in Deutschland: von der Lupine auf dem Feld in Thüringen bis zum Versand aus Berlin. Hier steht, wer daran beteiligt ist, was wir belegen können und was uns noch fehlt.

Die Lieferkette

  1. Anbau

    Bergkreishof Ökologischer Landbau

    Thüringen

    Süßlupinen der Sorte Sulimo, Ernte und Reinigung auf dem Hof

    Öko-zertifizierter Betrieb · DE-ÖKO-006

  2. Röstung und Abfüllung

    Kaffee Braun GmbH

    Mainaschaff (Bayern)

    Lohnröstung im Trommelröster, Abfüllung in 250-g-Beutel

    Öko-zertifizierter Betrieb · DE-ÖKO-005

  3. Vertrieb und Versand

    Bleibtreu Lupinenkaffee UG

    Berlin

    Marketing, Kundenservice, Versand

Der Rohstoff kommt nicht aus Übersee. Die Lupine enthält von Natur aus kein Koffein.

Was die Lupine auf dem Feld macht

Tiefe Wurzeln

Die Süßlupine ist ein Pfahlwurzler. Ihre Hauptwurzel zieht tief nach unten, bricht verdichtete Schichten auf und erschließt Wasser und Nährstoffe, an die flach wurzelnde Kulturen nicht herankommen. Was von der Wurzel im Boden bleibt, hinterlässt Poren und organische Masse.

Stickstoff aus der Luft

Als Leguminose arbeitet sie mit Knöllchenbakterien an den Wurzeln zusammen: Die binden Stickstoff aus der Luft und machen ihn pflanzenverfügbar. Die Lupine braucht deshalb kaum Stickstoffdünger, und die Folgefrucht startet auf einem besseren Boden.

Keine Zahl ohne Messung

Wie viel Kohlenstoff dabei dauerhaft im Boden bleibt, hängt von Standort und Bewirtschaftung ab. Für unsere Flächen ist das nicht gemessen. Deshalb nennen wir dazu keine Zahl.

Die Verpackung

Der Beutel besteht aus Monomaterial-Polypropylen (Recyclingcode 5, PP) und gehört in Deutschland in die Gelbe Tonne.

Einen kompostierbaren Beutel verwenden wir nicht. Er schützt das Röstaroma schlechter und gehört hierzulande trotzdem nicht in die Biotonne.

Laut Herstellerspezifikation (Version 01/2026)
MerkmalAngabe
Aufbau Monomaterial-Polypropylen
Recycling „Made for Recycling“-Zertifikat von interzero
Inhaltsstoffe BPA-frei, lösungsmittelfrei, MOSH- und MOAH-frei
Herstellung nach ISO 9001 und BRCGS

Qualität und Kontrolle

  • Alkaloide

    Lupinen enthalten von Natur aus Bitterstoffe (Chinolizidinalkaloide). Jede Ernte wird im Labor untersucht, zuletzt die Ernte 2025 bei einem DAkkS-akkreditierten Labor. Alle bisherigen Werte liegen unter 200 mg/kg, dem Orientierungswert unter anderem in Großbritannien und Frankreich. Die Prüfberichte zeigen wir auf Anfrage.

  • Allergene

    Lupine gehört zu den 14 Hauptallergenen der EU. Jeder Beutel trägt den Hinweis „Enthält Lupine“.

  • Behörden

    Als Lebensmittelunternehmen sind wir beim Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin registriert.

Was wir noch nicht haben

  • Keine B-Corp-Zertifizierung

    Dafür ist unser Unternehmen, gegründet im Herbst 2025, noch zu jung.

  • Keine eigene Öko-Zertifizierung

    Hof und Rösterei sind zertifiziert (DE-ÖKO-006.276-0032708.2026.001 und DE-ÖKO-005.276-0000524.2026.002, im EU-Portal TRACES abrufbar). Die Bleibtreu Lupinenkaffee UG selbst ist es nicht. Solange das so ist, verkaufen wir den Lupinenkaffee nicht als Bio-Produkt und tragen kein Bio-Siegel.

  • Keine CO2-Bilanz

    Deshalb nennen wir auch keine Klimazahlen.

Fragen? Gern auch kritische.

Fragen zu einer Station der Kette beantworten wir gern. Die Prüfberichte zu den Alkaloiden schicken wir auf Anfrage.

Schreib uns
Bleibtreu Lupinenkaffee UG (haftungsbeschränkt)
Glauberstraße 27, 12209 Berlin
hallo@bleibtreu-lupinenkaffee.de